RUN FOR HELP
Übergabe der Spendengelder an die DMSG
Das sind die Erfolge unseres Spendenlaufes vom 6.6. 2011:
Den größte Einzelbetrag erlief Jonas Rolke aus der 7c, den zweitgrößten Gülenay Semerci aus der 5d.
Weit über 70 Runden lief Alexander Aulic aus der 7c, Elena Roscher aus der 7a kam auf 71
und Anne-Kathrin Piekorz aus der 7c auf 70.
Heute war Frau Dettke von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft zu einer kleinen Übergaberunde zu Besuch in der Klasse 7c. Sie konnte aus der Hand von Herrn Senft, unserem SV-Verbindungslehrer, der die Vorbereitung und Durchführung des Laufes betreut hatte, über 3000 Euro entgegennehmen.
Der Dank der Schulleitung geht auch noch einmal an das Initiatorenteam aus der 7c, in dessen Mittelpunkt Christian von der Heyden, Jonas Rolke, Marco Höne und Fabian Kaufmann standen.
Schmidt
Stellvertr. Schulleiter
Der Blaue Delphin `11
Schulsozialpreis der IGS Obere Aar
Wie in jedem Jahr wurde auch heuer zur Frühsommerzeit unser Schulsozialpreis verliehen.
Die diesjährigen Preisträger des „Blauen Delphin“ wurden wegen folgender „guter Taten“
ausgezeichnet.
Maurice Becker (5c) hat sich als ein umsichtiger , verantwortungsbewusster, fleißiger , hilfsbereiter und fürsorglich guter Klassengeist erwiesen, der sich u. a. mit Ausdauer um die Gepflegtheit des Klassenraumes kümmert.
Luca Sissol (6b) ist den Betreibern des Café Mandela dadurch aufgefallen, dass er mit viel Engagement seinen Thekendienst versieht, dabei immer freundlich bleibt, bei Bedarf aber auch in angemessener Weise energisch werden kann und so dazu beiträgt, im Café eine gute Atmosphäre gedeihen zu lassen.
Jan Kraus (7c) wurde gleichfalls als guter Klassengeist und als bedächtiger Kümmerer für den Preis vorgeschlagen.
Layla Herz, Corinna Knapp, Jana Köcher (alle 8b) und Anja Wedel (8a) betreiben mit viel Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit den Papershop. Sie verbinden kaufmännisches Geschick und gediegene Planung mit freundlicher Zugewandtheit zur Kundschaft und helfen so manchem Schüler, der etwas von seinen Materialien vergessen hat, aus der Patsche.
Andreas Schu und Patrick Strupp sind stellvertretend für den Schulsanitätsdienst geehrt
worden. Der Dienst gründet sich auf Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler, wurde professionell geschult und versieht seine Aufgaben mit kaum zu bremsendem Eifer. Die beiden Preisträger haben darüber hinaus auch wochenends bei den Aktivitäten einer anderen Schule geholfen.
Hanna Liebmann (9a) und Kira Stein (9c) haben die Initiative ergriffen, um die Tradition des „Diners für einen guten Zweck“ fortzuführen. Sie haben Anregungen gesammelt, Verbindungen geknüpft, im Elternbeirat das äthiopische Mutter-Kind-Projekt, das mit den Einnahmen unterstützt werden soll, in einer Präsentation vorgestellt und nicht zuletzt auch ganz konkret bei der Vorbereitung und Durchführung des Ereignisses geholfen.
Marco Diefenbach und Marcel Klepper waren es, die in einer etwas verfahrenen Situation
entschlossen gehandelt haben und mit einem Schreiben und ihrem Auftritt den Chef der GBW davon überzeugen konnten, dass neben die Kartenzahlung in der Mensa wieder die Barzahlung treten müsse. Im Gegenzug verteilen die beiden das Werbematerial für die Sonderaktionen der Mensa. Seitdem läuft der Laden.
Jasmin Hoffmann hat den Preis nicht erhalten für ihre Tätigkeit als Schulsprecherin, sondern dafür, dass sie stets zur Stelle war, wenn in der Schule einmal eine musikalische Begleitung
gebraucht wurde. Mit viel Aufwand hat sie organisatorische Aufgaben für die Abschlussfeier der Schüler übernommen und durch ihre Pausenauftritte die notwendigen Finanzmittel eingespielt.
Herzliche Glückwünsche an alle Preisträger und vielen Dank an die Laudatoren!
Ein besonderer Dank geht an den Förderverein, der freundlicherweise und in guter Tradition die Preise finanziert hat .
Schmidt
Stellvertr. Schulleiter
AG Spenden für Haiti
Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti – das möchte ein Gruppe engagierter Schülerinnen und Schüler nicht nur Hilfsorganisationen und Politikern überlassen. Sie treffen sich in den Pausen oder nachmittags, planen unterschiedliche Aktionen und suchen immer wieder nach tatkräftigen Mitstreitern und großzügigen Spendern.
Was wurde getan und was ist geplant?
Waffelverkauf
Schülerinnen und Schüler der 8ten Klassen verkauften Waffeln in den Pausen und am Elternsprechtag. Der Erlös von € 110,- wird hier Herrn und Frau Dewald, Mitbegründer der Hilfsorganisation G.A.I.N, überreicht.
Diavortrag
Am Freitag, den 23.04.10 besuchten Herr und Frau Dewald die IGS Obere Aar und zeigten Fotos von ihrem Hilfseinsatz in Haiti. Einfühlsam und informativ berichteten sie den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5a, 9b, 9d und 10a von ihren Erlebnissen während des Hilfseinsatzes. Wie viele Menschen noch heute unter katastrophalen Bedingungen in der Hauptstadt Port-au-Prince ums Überleben kämpfen, was es bedeutet, innerhalb von sieben Minuten nicht nur Hab und Gut, sondern auch die Hoffnung auf einen Schulabschluss und eine Ausbildungsmöglichkeit zu verlieren, stimmte die Schüler sehr nachdenklich. Die AG Haiti nutzte im Anschluss an die Veranstaltung die Gelegenheit weitere Fragen an das Ehepaar Dewald zu stellen. Zum Abschluss erhielten Herr und Frau Dewald eine Einladung zum Gala-Diner, dass die Schüler zu Gunsten von der Erdbebenopfer am 28. Mai 2010 organisieren.
Gala-Diner
Am 28.05. lädt die AG Haiti zu einem Gala-Diner in den Theaterraum der IGS Obere Aar ein. Die Gäste erwartet ein Sieben-Gänge-Menü, gekocht und serviert von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern der Schule. Zwischen den Gängen erwartet die Gäste Musik, Tanz und Spiel, dargeboten von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen. Eintrittskarten sind ab sofort bei Frau Hoffmann im Schulsekretariat erhältlich. Der Erlös der Veranstaltung wird über G.A.I.N. den Erdbebenopfern zukommen.
Fußballturnier
Im Rahmen des diesjährigen Projekttages und Schulfestes am 19.06.10 veranstalten Schülerinnen und Schüler der AG Haiti zusammen mit der Sportlehrerin Frau Pachner und ihrem Kollegen Herrn Müller ein Fußballturnier. Im Anschluss an eine zweistündige Trainingszeit kämpfen die Teilnehmer der Jahrgänge 5 bis 8 um den Rang der Jahrgangssieger. Der Teilnehmerbeitrag von € 2.- pro Teilnehmer fließt wiederum an G.A.I.N. Spendenbeiträge der Zuschauer sind willkommen.
Wer Interesse hat, die AG durch Mitarbeit oder Spenden zu unterstützen wendet sich bitte an Frau Seeger (06128/925349)
 - Der Schulleiter, Herr Müller
 - Der Bürgermeister, Herr Hofnagel
 - Tolle Musik durch die Schulband unter der Leitung von Frau Schrief-Dober
 - Der Vorstizende des Elternbeirates
 - Der Vorsitzende des Fördervereins
 - Die interessierten Zuhörer
 - Klasse 9e
 - Ehrung der jahrgangsbesten Hauptschülerin
 - Ehrung des jahrgansbesten Hauptschülers
 - Klasse 9f
 - Klasse 9 g
 - Ehrung der jahrgangszweitbesten Realschülerin
 - Klasse 10 b
 - Klasse 10 b
 - Auch Lehrer werden beschenkt
 - Klasse 10 c
 - Klasse 10 c
 - Der jahrgangsbeste Realschüler
 - Klasse 10 d
 - Klasse 10 d
 - Klasse 10d
 - Die Schulband
 - Schüler der 10 c
 - Lena Lietz, Theresa Schumacher und Tanja Hölper (alle aus der 10 a) bekamen den Preis für ihr Engagement unsere Schule zu einer Schule OHNE Rassismus werden zu lassen
 - noch mal die drei Preisträgerinnen
 - Gruppenbild: alle Preisträger
 - alle Preisträger
 - alle Preisträger
 - Der Junge, der in den Büchern verschwand von der Klasse von Herrn Rimac.
 - Der Junge rettet sich in die Welt der Geschichten aus seinen Büchern.
 - Begeisterten Applaus gab es vom Publikum.
 - Die erste Schulband..... noch leider ohnen Namen.....
 - Die Sängerin legte sich voll ins Zeug.
 - Auch der Sänger gab sein Bestes
 - Die Moderatorin Lisa-Maria stand mit zitternden Beinen vor dem Publikum der überfüllten Mensa.
 - Das war nicht die einzigste Klaviereinlage...
 - Die 4a hat getanzt was das Zeug hielt...
 - Usher lieferte die Musik dazu....
 - Der Grundschulchor von Frau Berlin.
 - Die Kleinen haben fast mehr Applaus bekommen als die erste Schulband
 - Der Saal war zu Tränen gerührt, als dieses Mädchen gesungen hat (obwohl es nicht immer alle Töne getroffen hat.)
 - Frau Brieses Tanzgruppe...Die Starlights....
 - Tanzten zu Let`s twist again...
 - Und es machte ihnen sichtlich Spaß!
 - Und noch einmal zum letzten die Band ohne Namen ??
 - Die Stars des Abends... Die Pancakes on fire!!!
 - Die Sängerinnen Marie, Jasmin und Isabell heizten uns richtig ein. (von links nach rechts)
 - Unter anderem haben sie den Song Zombie gesungen.
 - Die Turnvorführung aus der 6c war großartig.
 - Alle waren begeistert von der Show.
 - Lukas, der Gitarrist, hat sich auch modisch auf den Auftritt eingestimmt...
 - Das Klavierspielerduett.
 - Das Blockflötenensemble von Frau Pohl spielte unter anderem einen Song von den Beatles.
 - Die Panecakes gaben noch eine Zugabe und wurden lautstark nach einer weiteren angebettelt........
 - Bildernachlese
Jungen als Kosmetiker und Mädchen in der Kfz-Werkstatt
Die IGS Obere Aar in Taunusstein weitet ihre Berufsvorbereitung auf die siebten Klassen aus. Im Rahmen des Girls’ Day haben am heutigen Donnerstag alle 152 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen in geschlechtsuntypische Berufsfelder geschnuppert. Hier schnuppern Jungen in die Berufe des Kosmetikers, des Floristen und des Erziehers und Mädchen untersuchen die KFZ-Werkstatt und die Gärtnerei. Die Schülerinnen und Schüler haben sich selbstständig ihren Schnuppertagplatz gesucht und damit Selbstständigkeit unter Beweis gestellt. Die Vorbereitung des Schnuppertags hat im GL-Unterricht (Gesellschaftslehre) stattgefunden. Besonderer Dank muss hier der Schulsozialarbeit sowie dem Cafe Mandela ausgesprochen werden, die die engagierten Lehrkräfte bei der Verwirklichung dieses Projekts unterstützt haben. Last but not least gilt auch allen Betrieben, die sich bereit erklärt haben, unseren Schüler einen Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen, ganz besonderer Dank! Der Girls’ Day ist konzeptuell nur ja nur auf die Förderung der Mädchen ausgelegt. Die IGS-Obere Aar wollte nun aber einen Schritt in die Zukunft gehen und auch Jungen diese große Chance geben, d.h. 70 Mädchen und 82 Jungs der siebten Klassen schnupperten in geschlechtuntypische Berufsfelder. Abgerundet wurde der Schnuppertag mit einer Party, des Cafe Mandelas und der Schulsozialarbeit, zu der alle Schülerinnen und Schüler eingeladen waren. Sowohl Mädchen als auch Jungen entscheiden sich meist aus wenigen Berufsfeldern. Hierbei tendieren Mädchen zu Berufen aus dem Dienstleistungsbereich und Jungen sind eher an technischen Berufen interessiert. Die Teilung zwischen „Frauenberufen“ und „Männerberufen“ ist also noch immer in der Berufswahl vorhanden. Ziel dieses Schnuppertags soll es also sein, dass Schülerinnen und Schülern möglichst früh in geschlechtsuntypische Berufsfelder hineinschnuppern und ihren Horizont erweitern können. Hierbei sollen die Schüler/innen die Möglichkeit erhalten - ihr eigenes Rollenbild zu überdenken,
- Klischees auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen,
- ihre Berufswünsche in einem gesellschaftlichen Kontext zu sehen,
eventuelle Vorurteile gegen gewisse Berufsfelder zu überdenken, - neue Berufsfelder für sich kennen zu lernen und
- ggf. ihre Berufswünsche zu erweitern.
Da sich die Ausbildungssituation leider noch immer schwierig gestaltet, ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler neue Berufsfelder für sich kennen lernen und somit eine höhere Einstellungschance haben.


„Denn jeder hat das Recht darauf zu leben"
Am 14.3. 2008 besuchten die Klassen 9 d und 9 f die Gedenkstätte Hadamar.
Die NS- Tötungsanstalt Hadamar (von Julia Gagel)
In der NS- Tötungsanstalt auf dem Mönchberg in Hadamar wurden zwischen Januar 1941 und März 1945 im rahmen der sogenannten Euthanasie etwa 14500 Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen in einer Gaskammer, durch tödliche Injektion und Medikationen sowie durch vorsätzliches Verhungernlassen ermordet.
1934, kurz nach der Machtergreifung, wurde die Zwangssterilisation eingeführt. Duch die Sterilisation von Menschen mit Behinderung sollten diese daran gehindert werden, sich fortzupflanzen.
Mit der sogenannten Kinder- „Euthanasie“ im Jahre 1939 wurde die Tötung von erbkranken und kognitiv oder körperlich beeinträchtigten Säuglingen und Kindern eingeführt, der mindestens 5000 zum Opfer fielen.
Die kurz darauf folgende Erwachsenen- „Euthanasie“, mit der planmäßig etwa 70000 Bewohner von Heil- und Pflegeanstalten sowie Heimen für Menschen mit Behinderung umgebracht werden sollten. Eine ähnliche Anzahl wurde tatsächlich ermordet. Nach der Einstellung der „Aktion T4“ im August 1941 durch die Berliner Zentrale wurde die „Erwachseneneuthanasie“ dezentral relativ unauffällig weitergeführt.
Durch die Verlegungstaktik konnte man verhindern, dass Angehörige wissen, wo die „Ausgewählten“ sind.
In dieser 1. Tötungsphase wurden körperlich und geistig benachteiligte Menschen vergast und verbrannt. Da der schwarze Rauch den Leuten in der Stadt auffiel, der aus dem Krematorium stieg und die Leute anfingen zu reden, wurde in der 2. Tötungsphase (August 1942- Mai 1945) diese kranken Menschen durch Unterernährung und Überdosis an Medikamenten ermordet. In dieser 2. Tötungsphase wurden die schematischen Vorstellungen erweitert, es wurden also nicht nur körperlich und geistig Benachteiligte, sondern dann auch Juden und Kinder, deren Eltern oder ein Elternteil jüdisch war, ermordet. Dies wurde auch von T4 geleitet. (Anmerkung: T4 benannt nach der Postadresse des zuständigen Amtes in Berlin: Tiergartenstr.4)
Die beiden Lerngruppen konnten sich nach einem einführenden Vortrag selbst ein Bild von den Verbrechen der Nationalsozialisten machen. Besonders die Besichtigung der Gaskammer und der Anblick des originalgroßen Bildes des Brennofens im Keller des Gebäudes hinterließen nachhaltige Eindrücke bei den Schülern.
Im Folgenden finden sich die unmittelbar nach der Exkursion festgehaltenen Eindrücke und Gedanken der Schüler der 9 f:
Als ich in die Gaskammer kam, war ich einfach schockiert. Es ist einfach SCHRECKLICH, was damals passiert ist und nie zu verstehen, wieso man das gemacht hat. Hitler war ein Idiot, weil er das getan hat. Auch die Nazis waren einfach nur dumm und bestimmt irgendwie gestört. Ich hoffe, so was wird sich niemals wiederholen. Die Angehörigen der ermordeten Menschen tun mir leid und auch die ermordeten Menschen selbst. Denn jeder hat das Recht darauf zu leben. (Sina)
Also, als ich hier ankam, war ich überhaupt nicht beeindruckt, hatte ein vollkommen gleichgültiges Gefühl. Als wir dann aber mit dem Vortrag anfingen, wurde mir erst bewusst, wie grausam es hier zuging. Nachdem wir im Keller waren, hatte ich schon ein Gefühl von Angst und ich habe mich in die Lage versucht von denen, die dort arbeiteten, aber auch von denen, die umgebracht werden sollen, zu versetzen. Was mir total missfallen hat, war, dass einige es einfach nicht ernst nehmen. (Julia)
Ich würde sagen, dass das früher im KZ sehr schlimm war und dass 60- 80 Leute im KZ waren, kann ich mir vorstellen. Die ganze Zeit früher war sehr schlimm. (David)
Ich finde es schlimm, was früher passiert ist. (Florian)
Grausam, interessant, widerlich. (Tom)
Obwohl die Taten ziemlich öde waren und öde erzählt wurden, war es trotzdem interessant. Die Eindrücke, die ich hier eingesammelt habe, werden mich ein Leben lang begleiten. Die Grausamkeit, die Quälerei und die Bosheit waren schrecklich. (Timo)
Ich habe nicht gedacht, dass es so schlimm war. Mir wurde ganz komisch als wir in die Gaskammer gegangen sind. Dass es so gnadenlos war. Einfach nur aus Spaß gemordet. (Niklas)
Massenmord, grausam, abartig, Gaskammer. (Lukas)
Wenn man es so hört, denkt man dass alles gar nicht so schlimm sei. Aber wenn man dann erst mal in Hadamar war, denkt man, dass es doch sehr schlimm war. Wenn man im Keller steht, kann man sich die Quälerei bildlich vorstellen. Mich hat es persönlich sehr geschockt. (Michelle)
Ich finde es dumm, dass die Angehörigen „verarscht“ wurden und sie kein bisschen Mitleid bekommen haben. (Laura)
Das ist alles dumm, was sie gemacht haben. Das ist nicht gut, was sie gemacht haben. Die Menschen waren ja auch normale Menschen. Nur weil sie eine Krankheit hatten. Das können die doch nicht machen. Es ist einfach passiert. (Fation)
Ich fand diese Exkursion einfach nur erschreckend. Die Gaskammer fand ich richtig schrecklich. Der Ofen, wo die Leichen verbrannt wurden, ist oder war richtig widerlich. Was ich erwartet habe, war, dass diese Exkursion nicht so langweilig war, wie ich es erwartet habe. (Anna)
Typisch NS- Zeit, schrecklich, gnadenlos, dumm. (Özcan)
Ich finde das sehr traurig und schlimm, was hier passiert ist. Der Keller ist richtig düster und kalt. Es ist sehr schlimm, was hier passiert ist, die Opfer und die Angehörigen wurden belogen. Wenn das hört, gehen einem viele Bilder durch den Kopf. Es ist wirklich sehr schlimm und traurig. (Sandra)
Meine Meinung dazu ist ganz kurz: Die Nazis waren die dümmsten Menschen sind heute immer noch dumm. (Alper)
Ich habe probiert, mich in die Lage der Ermordeten zu versetzen. (Hendrik)
Es war etwas langweilig, doch man hat was gelernt. Die Busfahrt war am besten. (Maxim)
Am 20.08.2007 fand im Bürgerhaus Taunus (in Tsst-Hahn) ein Kurier Forum mit den beiden Bürgermeisterkandidaten Alexander Ahnelt und Michael Hofnagel statt - moderiert von Matthias Gubo (Wiesbadener Kurier).
Themen u.a.: Busverkehr in Taunusstein & die dadurch verursachten Schäden/verursachter Lärm (Schwerpunkt Bleidenstadt), Hahner Zentrum (Wohin? Wer darf bauen?), Erhaltung des Schwimmbads (plus Wellnessbereich), eventuelle Verlegung des JuKuZ in die IGS Obere Aar, Grippenplätze & die allgemeine Sicherheit in Taunusstein
Man hatte den Eindruck, dass es die Taunussteiner interessiert, was mit ihrer Stadt passieren soll - das Bürgerhaus war voll, viele mussten sogar stehen. Im Saal waren Mikrofone bereitgestellt, um jeden an der Diskussion teilhaben zu lassen - leider gab es dennoch Einige, die zwar alle Beteiligten durch laute Zurufe wissen ließen, dass sie offensichtlich mit etwas unzufrieden waren, sich aber wiederum nicht zum Mikrofon trauten und die Veranstaltung somit leider nur störten.
Alles in allem waren beide Kandidaten vorbereitet und um einen Besucher zu zitieren, war es "eine harmonische Veranstaltung". Zumindest ich verließ am Ende den Raum mit dem Gefühl, ich wüsste nun entgültig für wen ich mich bei der Wahl am 02. September entscheiden sollte.
 - (c) Text & Fotos: Anna Thut
Mit einem gemeinsamen Konzert läuteten am Mittwoch Abend, 12.07.07 der Grundschulchor unter Leitung von Ute Berlin und die Lehrerband "BluePrint" das Ende des Schuljahres ein.
Viele Eltern der Grundschulkinder und einige wenige (!) Kollegen fanden den Weg in die Mensa und lauschten gespannt den Darbietungen. Danke müssen wir sagen an Frau Schrief-Dober für den Großteil der Organisation des Abends und an die unermüdlichen Helfer aus dem Kollegium (sind irgendwie immer die Gleichen). VIELEN DANK!
Da es den Mitwirkenden so viel Spaß gemacht hat, ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen!
Wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie sogar groß!
 - Bilder der Veranstaltung vom 29.06.07


138 Fünftklässler wurden am Dienstag, 29.8.06 feierlich im Bürgerhaus Taunus empfangen.
Der Schulleiter, Herr Heisen, die Elternvertreterin, Frau Lieser, Herr Charwath als Vertreter des Fördervereins und Frau Neffe, Stufenleiterin 5/6, begrüßten die "Neuen" mit ihren Eltern und wünschten ihnen schöne und erfolgreiche Jahre an der Gesamtschule.
Die Klassen des 6. Jahrgangs hatten für die Fünfer ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt:
ein selbst erstelltes Gedicht der Kl.6a, Schneewittchen mal anders, Kl. 6e, ein Gedichtsrap der Kl.6b und ein englischer Sketch, Kl. 6g. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Chor unter Leitung von Herrn Poth.
Sina und Maike (Kl.6b) führten ganz professionell durch das Programm.
Am Ende der Darbietungen stieg die Spannung im Saal deutlich an: Die Klassenlehrerinnen der 5 neuen Klassen wurden bekannt gegeben. Danach ging es gemeinsam zur Schule, der Klassenraum wurde begutachtet und der erste Schultag konnte beginnen.
Dank an alle Beteiligten für die schöne Aufnahmefeier!
 - Begrüßung durch Herrn Heisen


Bildergalerie 6. Bunter Abend am 23. März 2006
Interessierte können Fotos im Format 10x15 zum Preis von € 0,60 nachbestellen.
Dazu bitte Anschrift, Klasse, Anzahl und Nummer des / der entsprechenden Fotos per E-Mail an
l.herz@afl.hessen.de
Letzte Nachbestellfrist ist der 21. Juni 2006.
03.03.06
Im April findet in der Rhön für Oberstufenschüler ein Seminar über den Kalten Krieg statt.
Anmeldungen schnell an S. Kilian
Liebe Schüler und Schülerinnen,
Im kommenden Sommer findet zum zweiten Mal eine Hessische Schülerakademie
statt und zwar vom
13. August 2006, 18.30 bis 25. August 2006, 11.00 Uhr.
Außer der Dokumentation der Akademie 2004 steht der komplette Ausschreibungs-
text für 2006 im Internet unter
www.hsaka.de
Hier die wichtigsten Angaben:
Die Akademie richtet sich an begabte und interessierte Schüler/innen der
Klassen 10-13 und Lehramtskandidat(inn)en der ersten und zweiten
Ausbildungsphase.
Die Kursgebühr für SchülerInnen beträgt 550 Euro (für Härtefälle
hoffen wir, wieder Zuschussmöglichkeiten zu bekommen.)
Angeboten werden diesmal die Kurse:
- Mathematik an der Nahtstelle von Schule und Hochschule (Prof. Dr. W.
Metzler, Dr. C. Hog-Angeloni),
- Ähnlichkeiten in der Physik (Prof. Dr. W. Aßmus),
- Was ist Demokratie und wie funktioniert sie? (Prof. Dr. J. Esser, Dipl.
Pol. S. Weiß),
- Geschichte wozu, Geschichtswissenschaft wozu? (Prof. Dr. C. Berger
Waldenegg).
für die "Schnuppertage" bieten wir an, dass Schüler
unser L3-Seminar Mathematik nach vorheriger Anmeldung im Sommersemester
besuchen
können, welches Do. von 14-16 im 3. Stock Rob. Mayer Str.6
stattfindet.
Am 16. Febr. ist zu dieser Zeit eine Vorbesprechung, zu der
wir herzlich einladen. Wir bitten hiermit auch um Werbung in Schulen
für die reguläre Seminarteilnahme. Anfragen u. Anmeldungen an diese
Adresse. Das Seminar findet vermutlich 14-tägig mit SchülerInnen statt
und besteht im gemeinsamen Lösen math. Probleme.
Anfragen an
Dipl.-Biol.
Ulrike Helbig
Zentrale Studienberatung
Universitaet Frankfurt
Bockenheimer Landstr. 133
60054 Frankfurt
Tel.: 069/798-28189/-23597
Fax.: 069/798-23983
e-mail: U.Helbig@em.uni-frankfurt.de
Von Mai 1943 bis April 1944 diente ein 80km von Lyon entfernt liegendes Hofgut unter dem Namen „La
Maison d’Izieu“ der Aufnahme jüdischer Kinder unterschiedlicher Nationalität, deren Eltern von den
Nationalsozialisten deportiert worden waren.
Am 6. April 1944 wurden, auf Befehl des Lyoner Gestapochefs Klaus Barbie, die sich zu diesem Zeitpunkt in
dem Haus versteckt haltenden Kinder und ihre sieben Betreuer festgenommen, über Drancy nach Ausschwitz
deportiert und dort ermordet. Nur eine Betreuerin überlebte die Deportation. Vier der verschleppten Kinder
stammten aus Mannheim.
Auf Initiative der Gedenkstätte „Maison d’Izieu“ und unterstützt durch das Stadtarchiv Mannheim sowie das
Deutsch-Französische Jugendwerk folgten Schüler und Schülerinnen aus Mannheim und Lyon 2001/2002
gemeinsam den Spuren dieser vier Kinder. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die in der Woche vom 9. bis
13. Mai 2005 in der Gesamtschule Obere Aar gezeigte Ausstellung „Mannheim-Izieu-Ausschwitz“.
Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Französisch/12 unserer Schule beschäftigten sich im Rahmen
eines landeskundlichen Kurshalbjahres u.a. mit der Geschichte der deutschen Besatzungszeit in Frankreich. In
diesem Zusammenhang lasen sie das französische Jugendbuch „La maison vide“ von Claude Gutman. In einer
fiktiven, eng an den historischen Ereignissen orientierten Geschichte beschreibt Gutman den Leidensweg eines
12jährigen Pariser Jungen polnisch-jüdischer Abstammung namens David, der, nach der Deportation seiner
Eltern, dank nachbarschaftlicher Hilfe eine neue Heimat im „Maison d’Izieu“ findet. Durch einen Zufall
entkommt David der Deportation. In dem verlassenen Haus schreibt er, geplagt von Wut, Schuldgefühlen und
Verlassenheit, seine Geschichte.
Über die Geschichte der Kinder des „Maison d’Izieu“ und ihre historischen Hintergründe informierten die
Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Französisch am Mittwoch, den 11.5.05 interessierte Eltern,
Lehrer und Schüler. Weitere Einführungsvorträge wurden an den Vormittagen der Ausstellungswoche für
Schulklassen angeboten. Dieses Angebot wurde von zahlreichen Klassen genutzt.
Ulrike Seeger
 - Der Kindergeburtstag vor dem Ernst des Lebens

 - Impressionen einer schönen Veranschiedung.


 - Viele Jugendliche und Eltern besuchen die Informationsstände der beteiligten Firmen aus der Region. Ein großer Erfolg !

Thema : Europa soll wählen, doch keiner geht hin ?
Zeit : 09.06. , 11: 45
Ort : B 143
Podium : Hidir Karademir, SPD ( http://www.spd-roedermark.de/personen/hika.htm );
Michael Gahler,MdEP, CDU/ EVP ( http://www.michael-gahler.de/ );
N.N. B90/Gr
Veranstalter :Powi LK 12
Organisation und Moderation : Andreas Feil
Auditorium : Alle POWI- Kurse der 12. Klasse
Links: Infos zur Wahl
Wiesbadener Kurier über das EU-Parlament
Anfragen
Bitte lesen Sie hier auch den Artikel des Wiesbadener Kurier vom 10.6.04.
Hier das Protokoll der Veranstaltung.
Podiumsdiskussion: Wahl des Europaparlaments- und keiner geht hin?
Raum: B143
Moderator: Andreas Feil
Datum:
Gäste : MdEP Michael Gahler EVP/CDU
Herr Karademir SPD
Protokollant: Benjamin Crisolli
13.Juni.2004 --> Wahl des Europäischen Parlaments
Die meisten Schüler sind zum ersten Mal wahlberechtigt, sie dürfen sich aktiv an der Politik beteiligen.
Einleitung und Anmoderation Andreas Feil
Einleitungsstatements
Herr Gahler:
Herr Gahler bedankt sich für die Einladung, betont, dass er vor 25 Jahren auch zum ersten Mal wählen durfte. Auch damals war es eine Europawahl.
Warum es wichtig sei, am Sonntag vor der Urne zu stehen?
Ein starkes Europa sei nur möglich, wenn sich die Menschen bewusst werden, wie wichtig das Europäische Parlament ist. Durch eine starke Wahlbeteiligung könne das EU-Parlament seine Kompetenzen besser nutzen.
Dies sei besonders wichtig in Zeiten, in denen die nationale Politik immer mehr an Kompetenzen verliere.
Die politische Auseinandersetzung stehe nicht im Vordergrund, da sich die großen Parteien in Deutschland in den wichtigsten Themen im Bezug auf die Eu-Erweiterung, etc. einig sind.
Herr Karademir:
Herr Karademir erläutert seinen Lebenslauf. (siehe Internet)
Seit 1972 SPD Mitglied. Im Stadtparlament und Kreisparlament gewesen, im Ausschuss für Verkehr und Sicherheit
Wie komme er dazu, für das Europäische Parlament zu kandidieren?
Herr Karademir ist sich bewusst, dass seine Chancen gering sind, da er einen weit hinten liegenden Listenplatz hat.
Er kritisiert die Themen der nationalen Politik, die Politik solle endlich " über den Tellerrand schauen" und "in europäischen Dimensionen denken".
Die Osterweiterung rufe in den Menschen eine Angst hervor.
Bsp.: Firma aus Hessen zieht nach Lettland, schafft dort Arbeitsplätze. Das sei nicht schlimm, wenn man im größeren (europäischen) Rahmen denke.
Zuwanderung sei gut und notwendig.
Türkei ist heutzutage nicht in der Lage EU-Mitglied zu werden, nicht in vollem Umfang. Die Türkei wird einen Termin bekommen und nach Herrn Karademir in höchsten 8-10 Jahren volles Mitglied sein.
Er betont, dass wir in einem Europa leben, dass wir die Zukunft seien, sein Traum sei ein sozial gerechtes Europa.
Andreas Feil, der Moderator, greift die Fragen des Publikums auf:
Frage aus dem Publikum: Was sagen sie zu der Behauptung, dass man die schlechteren Politiker nicht auf nationaler Ebene behält, sondern zur EU schickt.
Herr Gahler zitiert : Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa. Er betont, dass er kein alter Opa sei. Eben so gut könne ein nationaler Politiker auf Eu-Ebene arbeiten , und umgekehrt. Die Aufgaben seien gleich anspruchsvoll.
Herr Karademir fügt kritisch hinzu, dass nationale Themen auf Europa bezogen werden. Europa wird aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen.
Wir haben keine europäische Öffentlichkeit, sondern viele nationale, dies sei das Problem! Es werde über viel geredet, aber die Themen, die für Europa relevant sind, stehen nicht im Auge der Öffentlichkeit.
2. Wie sicher ist die EU-Verfassung ?
Herr Gahler hofft, dass Kompromisse geschlossen werden und die Länder miteinander arbeiten und sich nicht engstirnig verhalten. Es muss öffentlich diskutiert werden, damit der Öffentlichkeit bewusst wird, wer blockiert. Beide erwarten, dass die EU- Verfassung nächste Woche beschlossen wird.
3. Frage nach USE (United States of Europe) und der Außen und Sicherheitspolitik:
Ein souveräne Sicherheitspolitik ist nur möglich, wenn man auf Augenhöhe mit der US.A steht. Die Debatten finden nicht nur bei uns statt, sondern auch auf der anderen Seite der Welt. (partnerschaftliches Verhältnis zur USA)
Herr Gahler kritisiert die Außenpolitik der U.S.A, Europa muss mit einer Stimme sprechen.
Europa muss zusammenarbeiten, es hat eine starke Wirtschaft. Es braucht auch eine einsatzfähige Armee für europäische Kriegsschauplätze ( Balkan).
Wir sollten uns als Europäer fühlen, leben und verhalten, so Karademir.
Herr Gahler betont, dass die meisten Menschen sich nicht überall zuhause fühlen, daher besteht er auf dem Recht der Nationalität.
4. Wie wollen sie als Politiker den Menschen die Ängste vor Europa nehmen?
Durch die Vorstellung einer EU- Gemeinschaft.
Die Menschen sollten bewusster Europa wahrnehmen, dass beginnt beim Essen beim Italiener, bei der Vielfalt des alltäglichen Lebens. Andererseits sind auch Regelungen, Gesetze und Sanktionen nötig.
Herr Gehler möchte ergänzen: Was nutzt das alles dem einzelnen?
Junge Menschen sind neugierig. Die Menschen sollen die vielen Programme und Möglichkeiten in Europa nutzen. Dies mache sie bei beruflichen Bewerbungen interessanter, erweitert ihren Horizont, was eine persönlich und beruflich weiter bringt. Europa kann eine Vielzahl von Bildungs- und Begegnungschancen bieten. ( Verweis auf das In ternet) Tipp: Praktika in Brüssel
5. Wie deutlich ist die EU, sind die Aufgaben des Parlaments im öffentlichen Bewusstsein verankert ?.
EU sorge tz.B., für die Transparenz in Lebensmittelbranche, so dass man auch Lebensmittel aus anderen Ländern essen kann. Wettbewerbspolitik der EU bringe den Menschen Vorteile. (Telefonkosten)
Lobbyisten schwirren um Abgeordnete herum, weil ihnen bewusst ist, dass diese entscheiden. Es müsse also eine Bedeutung geben.
6. Außenpolitik
Die Welt ist durch den Mauerfall nicht friedvoller geworden. Politisches Druckmittel ist Aufrüstung als Prävention nötig. Das Problem sei das unterschiedliche Denken in Europa. Es wird eine EU-Armee für friedenserhaltende Einsätze geben, in nationalen Einheiten, die aber einem europäischen Kommando unterstehen.
Herr Karademir betont, dass man sich auch Gedanken darüber machen müsse, wie die USA ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten durch Krieg ausweiten . Hinweis auf Öl im Nahen Osten.....
Er meint, dass Kriege in Kosovo, etc. niemandem nützten, dass es aber nötig sei zu reagieren. Das sei im Kosovo leider ohne die USA nicht möglich gewesen..
7. Frage nach dem Problem der Verständigung, Forderung nach einer Sprache:
Herr Gahler sagt, dass jeder Politiker wissen muss, wie er entscheidet. Deutsche Übersetzungen (schriftlich und hörbar) liegen dem Politikern vor. Er ist dafür, dass man parlamentsintern nur auf englisch spricht, unter den nationalen Kollegen aber deutsch..
8. Frage nach dem Parlament und dessen Zusammensetzung.
Parlament beinhaltet Fraktionen ,es hat nicht den Hintergrund von Regierung und Opposition. Herr Gahler betont den kooperativen Charakter, es bestünden keine Berührungsängste zwischen SPD und CDU. Es sei ein anderer Geist. Es gebe keine Koalitionen und Opposition. Die Fraktionen arbeiten kooperativ zusammen. Frage nach dem demokratischen Sinn .
Herr Karademir fügt hinzu, dass der richtige Schritt schon gemacht worden ist.
9. Wie will man das Problem von Nationalstaat und Europalösen, denn ein starkes Europa würde die Souveränität der Einzelstaaten gefährden.
Herr Gahler verweist auf Erfahrungen, dass man gemeinsame Souveränität ausüben muss, um zu besseren Lösungen zu kommen. Mit überzeugender Politik bei den Bürgern.
10. Vorurteile Polens- was haben wir von einer gemeinsamen EU?
Deutschland ist Exportweltmeister, profitiert von Absatzmärkten durch die EU-Erweiterung. Genauso geht es Polen, die von der Kaufkraft der deutschen Bürger profitieren. Die Begegnung von Millionen Menschen baut Vorurteile ab, besonders bei der noch existierenden Kriegs/-Nachkriegsgenerationen.
Herr Gahler bringt ein Bsp. eines Bauern, der ohne seine Polen keine Ernte einfahren könnte, weil deutsche Arbeitslose zu faul wären sich zu bücken.
Herr Karademir greift hier ein, er sagt, dass man nicht alle Arbeitslosen als faul abstempeln könne.
11. Diskussion um die Türkei:
CDU gehe davon aus, dass die EU mit dem Beitritt überfordert wäre, genauso die Türkei selbst.
Herr Karademir sieht dies nicht. Wo sei sie überfordert fragt er Herrn Gahler.
Herr Gahler betont die Größe der Europäischen Union, Menschen in der Türkei könnten auf europäischer Ebene nicht mithalten. Türkei erfülle wichtige Kriterien, Regelungen, Vereinbarungen nicht und müsse sich noch entwickeln.
Er sieht zu wenig potential, besonders auf finanzieller Ebene.
CDU komme zu dem Entschluss einer priviligierten Partnerschaft.
Herr Karademir wiederspricht ihm deutlich. Was brauch ein Land um sich zu entwickeln? 1. kluge Köpfe ( es gebe eine sehr gute ausgebildete Eliteschicht)
2. Geld ( durch EU Erweiterung wird finanziert)
3. Rohstoffe seien vorhanden
4. demokratische Regierung ( betont : "die nicht korrupt ist")
Türkei sei auf bestem Wege. Demokratie und Islam seien vereinbar. Mann müsse versuchen am Bsp. der Türkei dies zu verdeutlichen.
Schlussworte des Moderators, dankender Applaus des Publikums
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