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Galadiner 2011

Meldesoufflé und Eis von der Dorschleber

Schüler und Lehrer kochen, kellnern, tanzen und musizieren für einen guten Zweck

Clara Liebmann, 8a

Am 27.Mai fand unser diesjähriges Gala-Diner statt. Geladen waren die Gäste für 19.00 Uhr. Doch alle, die geholfen haben, waren früher da. Als die ersten Gäste kamen, wurden auch die ersten Helfer zappelig. Und dann, kurz vor Beginn, eine kurze Einweisung von Frau Seeger für die Kellnerinnen und Kellner. Links geben, rechts nehmen! Links geben, rechts nehmen! Links geben, rechts nehmen… 

Wir hatten ein buntes Programm zusammengestellt. Auch die Dekoration war total schön. Doch am Anfang waren viele viel zu aufgeregt. Und dann ging es auch schon los: Lisa de Micco und ich, Clara Liebmann, moderierten, wir mussten also als erste auf die Bühne. Der Grundschulchor sang zur Einstimmung drei Lieder, die Tanzgruppe von Frau Klein trat auf und an Musikern hat‘s auch nicht gemangelt. Für das Ende hatten Hanna Liebmann und Kira Stein einen Vortrag über das Projekt in Äthiopien vorbereitet, das wir mit den Einnahmen und Spenden unterstützen. Wir hatten einen schönen Abend. Doch alle waren am Ende müde. Die Köche haben es geschafft, unter Anleitung von Herrn Schmidt, unserem Chefkoch, ein total ausgefallenes aber leckeres Essen zu kreieren. Die Bedienung war super. Und Lisa hat die meiste Zeit damit verbracht, irgendjemanden zu suchen, zum Beispiel in der Küche, denn auch die Helfer hatten Hunger. Und dann musste auch dafür gesorgt werden, das alle zufrieden waren und niemand zu laut. Doch ich glaube, so ging es auch den Lehrern teilweise. Frau Seeger freute sich riesig, dass auch zwei ehemalige Schülerinnen mitgeholfen haben, die schon nicht mehr an unserer Schule waren. Doch am besten war es, als Herr Schmidt während des Vortrags so laut anfing in der Küche zu singen, dass es alle im Theatersaal hören konnten und begannen, zu lachenJ.Herr Schmidt, der ziemlich viel Essen aus seinem Garten mit dazu beigetragen, dass wir durch den Abend 932 Euro einnehmen konnten.  Zusammen mit Einnahmen aus dem letzten Schulfest konnten wir insgesamt 1.100 Euro für das Mutter-und-Kind-Gesundheitszentrum in Äthiopien spenden.

Praktikumsmesse 2010

 

 

 

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Victoria Syhre  einen kleinen Vortrag über ihr Praktikum auf der Demenzstation eines Wiesbadener Altenpflegeheimes, Birke van Riggelen berichtete über ihr Praktikum bei 'Radio Klinikum' an der HSK in Wiesbaden. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler der 8ten Klassen die Möglichkeit, sich an den Ständen über 12 verschiedene Berufsbilder zu informieren. Frau Urban von der Arbeitsagentur Wiesbaden beriet Schülerinnen und Schüler bei ihrer Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz  und Frau Balzer stellte ein neues Angebot der Schulsozialaarbeit vor: Jeden Montagnachmittag bietet die Schulsozialarbeit ihre Hilfe bei der Erstellung einer Bewerbungsmappe an. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden gebeten, sich rechtzeitig in eine Liste im Büro der Schulsozialarbeit einzutragen.

 

 

 

 

Picknicken vor der Mensa

Schnell finden die Bänke weitere Liebhaber.
Inzwischen stehen vier Bänke vor der Mensa.
Ein Tisch soll die Sitzgruppe nach den Sommerferien ergänzen.
Mit einem kleinen Imbiss erproben die Schüler der Holzbau_AG zusammen mit ihrem "Werkmeister" Herrn van der Weyden ihre selbstgebauten Picknickbänke.

2.3.09 : Ein Zeitzeuge berichtet...

Wir sollen nicht vergessen


Dr. Frank Reiss erzählt von seiner Kindheit im Nationalsozialismus

Mit großem Interesse verfolgten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Obere Aar am Montag, den 02.03. in der schuleigenen Mensa den Vortrag von Dr. Frank Reiss über seine Flucht vor den Nationalsozialisten und seine Erlebnisse im Lager Theresienstadt. Ermöglicht wurde die Zeitzeugenbegegnung durch die Stiftung Brücke/Most und die Bürgerstiftung Taunusstein.

Der Preis des Lebens
Dr. Frank Reiss wurde am 21. April 1935 in Berlin, als Kind einer wohlhabender jüdischen Familie geboren. Schnell wurde der Familie Reiss bewusst, dass es unter der Diktatur Hitlers keinen Platz für Juden gab. So wanderte sie nach Österreich aus. Als dann jedoch Österreich 1938 an das Deutsche Reich angegliedert wurde, floh der Vater mit dem kleinen Frank in die Tschechoslowakei. Die Mutter blieb zurück und schloss sich einer Wiener Widerstandgruppe an.

Das geschaufelte Grab
Nur wenige Monate nach der erfolgreichen Flucht in die Tschechoslowakei wurde auch Tschechien von deutschen Truppen besetzt. Die nun unabhängige Slowakei entwickelte sich zu einem faschistischen deutschen Vasallenstaat. Wieder mussten sich Vater und Sohn vor den Nationalsozialisten verstecken. Sie schliefen in einer Hütte im Wald und hatten ständig Angst, erwischt zu werden. Eines Nachts wurden sie von SS-Soldaten entdeckt und vor die Tür geführt: Sie sollten ihr eigenes Grab schaufeln. „Eine schlimme Erfahrung“, teilte Dr. Reiss drei Schülern mit, die ihn im Anschluss an die Großveranstaltung interviewten. „Wir waren fast fertig mit dem Graben, da kam ein Befehl, uns in ein nahe gelegenes Gefängnis zu bringen“, so Dr. Reiss weiter. Die Soldaten dachten, Vater Reiss sei über tschechische Widerstandsgruppen informiert.

 

 

Zeitzeugen am 2.3.09 : Bildernachlese

Grundsätze der Essenszubereitung

GESELLSCHAFT  FÜR QUALIFIZIERUNG, AUS- UND FORTBILDUNG


                Rheingau- Taunus-Kreis  GMBH


Information an Schulleitung, Lehrerschaft und Eltern

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Wie Sie sicherlich aus unserer bisherigen guten Zusammenarbeit wissen, betreibt die GBW GmbH Mensen und Schulcafeterien im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis. Wir haben es uns als Aufgabe gestellt, die Empfehlungen des Hessischen Kultusministeriums für eine ausgewogene Schulverpflegung ernsthaft umzusetzen und somit einen gewichtigen Beitrag zu leisten ‚ um Kinder und Jugendliche eine gesunde, zeitgemäße und umweltbewusste Lebensführung näher zu bringen und dabei ein mögliches Bewusstsein zu schaffen, dass Essen und Trinken mehr bedeutet als reine Nahrungsaufnahme.

Aus diesem Grund wird es zu Änderungen in unserem Essensangebot und in unserer Produktpalette kommen.

 

-              Süßwaren wie Riegel, Schokolade, Gummibärchen werden durch Snacks aus der Vollwerternährung ersetzt.

-              Softdrinks wie Cola, Fanta, Sprite etc. werden generell nicht mehr verkauft. Wir werden vor allem unseren hauseigenen Apfelsaft und unsere Apfelsaftschorle von regionalen treuobstwiesen anbieten.

-              Auch das Thema Schulmilch und Milchmischgetränke werden wir wieder aufgreifen und entsprechende Milchgetränke zu einem subventionierten = günstigen Preis anbieten.

-              Ein weiteres großes Thema ist der Einsatz von biologisch erzeugten Lebensmitteln. Wir werden den gesamten Obst, Gemüse und Salatbereich durch ökologisch erzeugte Ware ersetzen, die hauptsächlich regional aus Hessen von entsprechend kontrollierten Betrieben stammen.

-              Alle Eier, die in den Mensen und Cafeterien angeboten werden, kaufen wir von einem kontrollierten Biobetrieb (Demeterbetrieb) Sie stammen somit nicht aus Legebatterien.

-              50 % der Getreideprodukte werden aus Vollkorn sein.

Wir werden darauf achten, dass der Zuckerverzehr eingeschränkt wird, dass eine optimierte Mischkost auf dem Speiseplan steht, in der immer eine Frischekomponente ( Gemüse oder Salat ) ein Hauptbestandteil des Essens darstellt.

Wir werden sehr viel Frischware in unserem Küchenbereich verwenden und Fertigprodukte nur in kleinem Umfang einsetzen.

Der Fleischanteil auf dem Speiseplan wird möglicher Weise etwas reduziert.

Allerdings werden wir vorerst aus Kosten gründen Fleisch-Wurst und Geflügelprodukte von konventionellen Erzeugern einsetzen, was aber bei Bedarf, zu einem späteren Zeitpunkt, auch umgestellt werden könnte.

 

Da diese Neuausrichtung unseres Schulverpflegungsangebots nur mit pädagogischer Unterstützung von Seiten der Schule und mit Einverständnis der Elternschaft erfolgreich sein kann, bitten wir Schüler und Schülerinnen dementsprechend zu unterweisen, zu informieren und zu begleiten.

 

Sicherlich ist es im Interesse aller, dass wir gemeinsam die Schulverpflegung als wichtigen Bestandteil in der positiven Ausgestaltung des Schulalltags betrachten. Wir als GBW sind gewillt, unseren Beitrag dazu zu leisten. Wir wollen weiterhin gerne dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler mit unserem Angebot zufrieden sind und sich auch mit dem umgestellten Sortiment anfreunden können. Eingefahrene Essgewohnheiten müssen dabei vielleicht manchmal auf den Prüfstand, Umstellen und Umdenken bedeutet aber für junge Menschen sich auch über Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft Gedanken zu machen. Wer z.B. die ökologische Landwirtschaft unterstützt, leistet einen aktiven Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Dies ist nur ein kleiner Aspekt von vielen neuen gedanklichen Ansatzpunkten, die auch in das Thema Schulverpflegung immer mehr einfließen werden.

 

Wir würden uns über ein engagiertes Mitwirken aller Verantwortlichen sehr freuen und stehen Ihnen gerne für weitere Fragen und Anregungen zu Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

i. A. Christiane Weiß

 

 

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